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GV 2005
 

PROTOKOLL zur 11. ordentlichen Generalversammlung 2005
GENOSSENSCHAFT ROSSBERG
Vom: 18. Juni 2005 Ort: Gasthaus Rossberg

Anwesend: Vorstand
Forrer Urs Präsident
Föllmi Hansruedi Vizepräsiden
Limacher Trudy Kassier
Späni Margrit Beisitzer
Pfeiffer Erich Beisitzer

1. Begrüssung, Genehmigung der Traktandenliste

Der Präsident, Forrer Urs, eröffnet um 18.10 Uhr die 11. ordentliche Generalversammlung der Genossenschaft Rossberg und begrüsst alle Anwesenden. Anträge sind keine eingegangen, somit entfällt Traktandum 11.

2. Präsenzliste

Laut Präsenzliste sind 103 Genossenschafter 14 Gäste sowie 5 Vorstandsmitglieder anwesend.

3. Wahl der Stimmenzähler

Einstimmig gewählt werden Eugen Buob, Urs Böni und Heinrich Hüppi

4. Protokoll der GV 2004

Das Protokoll der 10. Generalversammlung wurde allen Genossenschafter mit der Einladung zugestellt, es gibt keine Einwände. Das Protokoll wird einstimmig angenommen.

5. Jahresbericht des Präsidenten
Sehr geehrte Genossenschaftlerinnen
Sehr geehrte Genossenschafter und Gäste

Die Genossenschaft Rossberg ist bereits 11 jährig, aus diesem Grund hat sich der Ablauf der Genossenschaft weitgehend eingependelt, es waren für die Geschäfte nur 2 Vorstandssitzungen nötig. Wie gewohnt habe ich meinen Jahresbericht in verschiedene Themen eingeteilt.

Bauetappen
Im vergangenen Jahr haben wir die Kanalisation wie von der Baubehörde verlangt fertig gestellt. Der Überlauf des 3-Kammersystems wurde gefasst und in einem Röhrensystem in den Bach unterhalb des Autounterstandes beim Waldausgang in den Bach geleitet. Somit ist eine weitere Etappe abgeschlossen, die Kosten betrugen rund 21'000.- und wurden wie immer mit Eigenkapital finanziert.

Festhypothek
Aktuell müssen wir die Hypothek zu 3.375 % verzinsen, die Hypothek beträgt 578'000.-!

Neue Mitglieder 2004
Nachdem im Jahr 2003 41 Mitglieder der Genossenschaft beigetreten sind, konnten im Jahr 20o4 wiederum 29 Neumitglieder aufgenommen werden. Dies ist sehr erfreulich und verhalf der Genossenschaft zu einem guten Bargeldploster. Im laufenden Jahr entwickelt sich der Mitgliederbestand leider nicht nach unseren Wünschen, es trat erst eine Person der Genossenschaft bei, der aktuelle Mitgliederbstand ist 600. Wir werden mit gezielten Aktionen versuchen unsere Traummarke von 20 Neumitgliedern zu erreichen. Machen auch Sie Reklame für die Genossenschaft. Danke!

Rossbergstrasse
Leider muss ich Sie jedes Jahr von neuem über die Rossbergstrasse und somit über das Wegrecht informieren, im Moment macht uns die Zufahrt über das Fuchsareal grosse Sorgen. Herr Robert Fuchs behauptet nach wie vor, es habe niemand das Recht über sein Areal zu fahren. Die Korporation Wollerau hat Herrn Fuchs über den wahren Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und ihn aufgefordert sich gemäss den bestehenden Verträgen zu verhalten. Zudem entwickelt sich rund um die Informationstafel mit denen das Pächterehepaar die Gäste über ihren Betrieb informiert ein wahrer Wettstreit im aufstellen und abbauen, wenn das Pächterehepaar die Tafeln neu beschriftet, entfernt Herr Fuchs diese wieder, somit kann es passieren, das Gäste auf den Rossberg kommen, die nicht lesen konnten das das Restaurant eine geschlossene Gesellschaft hat und somit keine weiteren Gäste bewirten kann. Dieser Umstand führt immer wieder zu verärgerten Gästen was wir sicher alle verstehen können.
Wir haben deshalb innerhalb der Vorstandes folgendes beschlossen:
Wir werden zusammen mit der Gemeinde, dem Kanton und der Korporation ein Beschilderungskonzept erarbeiten und nachher alle nötigen Wegweiser und Informationstafeln aufstellen, sollten diese wieder entfernt oder verändert werden, wird die Genossenschaft die verantwortlichen Personen zur Rechenschaft ziehen. Ich muss nicht betonen, dass diese mühselige Angelegenheit die schon Jahre andauert den gesamten Vorstand von unseren wahren Aufgaben abhält, um nicht zu sagen demotiviert.



Parkplätze
Auf dem Areal von Robert Fuchs darf nicht parkiert werden, dazu gehören auch die Parkplätze die unterhalb der Bahnlinie schräg zum Bahntrasse verlaufen.
Hingegen dürfen Sie Samstag und Sonntag auf dem Areal der „Zündschnüri“, dieses Gelände befindet sich zwischen der Kantonsstrasse und der Bahnlinie mit Einwilligung der Besitzerfamilie Winet gratis parkieren, im weiteren verweisen wir auf die Parkplätze im Dorf und dem Bahnhof Schindellegi.

Wie geht es weiter
Wir müssen noch mehr Mitglieder finden, mein persönliches Ziel sind 700 Mitglieder, 100 mehr als heute.
Der Gesamtausbau wird im Moment nicht ausgeführt, aber es werden dem Pächter bessere Rahmenbedingungen geschaffen. Es ist der Einbau einer kombinierten Kühlzelle geplant, gemäss Aussagen des Pächters ist dies für die Lagerhaltung und einem wirtschaftlichen Einkauf unbedingt erforderlich.
Und zu guter Letzt wollen wir die Genossenschaft weiterhin auf Kurs halten und die finanzielle Basis laufend verbessern, aus diesem Grund suchen wir fixe Einnahmen die jedes Jahr erzielt werden.

Am Schluss das Erfreulichste

Alois und Elisabeth Fässler haben den Pachtvertrag unbefristet verlängert, die Kündigungsfrist beträgt 1 Jahr, der Kündigungstermin ist immer Ende Juni. Wir danken den Beiden für die geleistete Arbeit und wünschen Ihnen für die weiteren Jahre alles Gute und viel Erfolg.

Schindellegi, 18. Juni 2004
Der Präsident Urs Forrer

6. Abnahme der Rechnung

Bilanz und Betriebsrechnung für das Jahr 2004 sowie das Budget 2005 wurde allen Genossenschaftern zugestellt. Trudy Limacher erläutert die Rechnung 2004.
Verschiedene Mitglieder stellen Fragen zur Jahresrechnung, nachstehend ein Überblick.

Herr Marggi hat folgende Fragen:
1. Warum ist im Budget 2005 die Zinsbelastung mit 22'000.- ausgewiesen, obwohl eine Festhypothek besteht?
Antwort Trudi Limacher: In diesem Betrag ist die Amortisation von 2000.- mitgerechnet.
2. Wieso wird in der Rechnung 2004 27'328.60 abgeschrieben und somit ein Verlust von 15243.40 ausgewiesen?
Antwort Urs Forrer: Nach den Aussagen unserer Rechnungsprüfer müssen wir diese Abschreibungen tätigen.
3. In der Bilanz der Rechnung 2003 stimmen die Summen nicht, wie kann das passieren?
Antwort Trudi Limacher: Sie habe beim Übertragen die Totale nicht korrigiert.
Herr Gnepf fragt:
1. Wieso bezahlt die Genossenschaft eine so hohe Versicherungsprämie?
Antwort Urs Forrer: Der Kanton Schwyz kennt im Gegensatz zum Kanton Zürich keine kantonale Gebäudever­sicherung, aus diesem Grund müssen die Liegenschaften bei privaten Versicherungen versichert werden was leider viel höhere Prämien zur Folge habe, zudem hat es auf dem Rossberg keinen Hydranten was sich negativ auf den Prämiensatz auswirkt.

Trudi Limacher liest den Kontrollbericht vor und lässt über die Rechung abstimmen.

7. Entlastung der Verwaltung
Die Rechnung 2004 wird angenommen.

8. Wahl des Präsidenten
Der Präsident Urs Forrer wird mit einem kräftigen Applaus für weitere 2 Jahre gewählt.

9. Wahlen

Trudi Limacher und Margrit Späni haben demissioniert. Der Präsident verdankt die geleistete Arbeit und überreicht den Beiden ein kleines Geschenk. Die Versammlung bedankt sich mit einem kräftigen Applaus.

Der Präsident stellt den Anwesenden Christine Fässler aus Feusisberg und Trudy Kaufmann aus Schindellegi vor, die Beiden haben sich zur Freude des Präsidenten zur Mitarbeit im Vorstand entschieden. Die Versammlung bestätigt die Wahl der Beiden mit einem tosenden Applaus. Somit ist der Vorstand wieder vollzählig.

Beatrice Bachmann als Rechnungsprüfer muss ebenfalls für eine weitere Amtsperiode von 2 Jahren gewählt werden, auch diese Wahl wird mit Applaus bestätigt.

10. Statutenänderung:
Der Präsident erläutert die Beweggründe der Statutenänderung.
Damit die Eigenkapitalbasis der Genossenschaft langfristig gesichert werden kann möchte man den Artikel 5 ändern und eine Rückgabe der Anteilscheine an die Genossenschaft ausschliessen.

Dieser Antrag löst innerhalb der Versammlung eine rege Diskussion aus, verschiedene Mitglieder bitten um das Wort, die Einen kritisieren dieses Vorgehen und verweisen darauf, dass die wenigen Austritte der letzten 10 Jahre eine Statutenänderung nicht erfordern, die Anderen unterstützen den Vorschlag mit dem Argument dass die meisten Mitglieder das eingesetzte Kapital bereits abgeschrieben haben und dieses auch nie zurückfordern werden. Der Präsident zeigt für alle Argumente Verständnis und weist darauf hin, dass für die Annahme der Statutenänderung ein 2/3-Mehr nötig sei.

Da keine weiteren Wortmeldungen erfolgen verliest der Präsident den Text der Statutenänderung, der alte Text von Artikel 5 wird wie folgt ersetzt:

Artikel 5
Anteilscheine können nicht an die Genossenschaft Rossberg zurückgegeben werden, diese werden jedoch auf Wunsch auf eine andere Person überschrieben oder können der Genossenschaft geschenkt werden.

Da innerhalb der Diskussion eine Auszählung der Stimmen gefordert wurde bittet der Präsident die Stimmenzähler um Aufmerksamkeit, die Abstimmung ergibt folgendes Resultat:
Bei 103 Stimmberechtigten (ohne den Vorstand, erforderliche Ja – Stimmen 69)

88 Ja - Stimmen
9 Nein - Stimmen
6 Enthaltungen

Die Statutenänderung ist somit angenommen!

11. Mitgliederanträge

Sind keine eingegangen, somit entfällt dieses Traktandum!

12. Bautätigkeit
Der Präsident erklärt, dass der Endausbau bis auf weiteres aufgeschoben wird.
Damit der Pächter bessere Rahmenbedingungen erhält, wird eine kombinierte Kühlzelle in Laufe des Jahres installiert. Die Kosten betragen zirka 25'000.-! Keine Wortmeldungen.

13. Diverses

Der Präsident erklärt das Alois und Elisabeth Fässler den Pachtvertrag verlängert haben, neu ist der Vertrag immer auf Ende Juni mit einer Kündigungsfrist von 12 Monaten kündbar.

Weiter möchten wir uns bei folgenden Leuten bedanken!
- Bei Alois und Elisabeth und ihrem Personal für die Bewirtung
- Bei Marie-Therese & Josef Theiler, sie haben uns die Lautsprecheranlage zur Verfügung gestellt!
- Das Nachtessen offeriert die Firma Leuthold Mechanik aus Samstagern
- Bei allen Personen die im vergangenen Jahr Frondienst geleistet haben
- Bei allen Neumitglieder

Nach dem Nachtessen spielt eine Ländlerkapelle zum Tanz auf, die Gage für die Musik wird von Alois und Elisabeth Fässler übernommen, herzlichen Dank.

Termin der nächsten GV; 17. Juni 2006!
Um 19.45 Uhr schliesst der Präsident die 10. ordentliche Generalversammlung.

Schindellegi, 19. Juni 2005