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GV 2004
 

PROTOKOLL zur 10. ordentlichen Generalversammlung 2004
GENOSSENSCHAFT ROSSBERG
Vom: 19. Juni 2004
Ort: Gasthaus Rossberg

1. Begrüssung, Genehmigung der Traktandenliste

Der Präsident, Forrer Urs, eröffnet um 18.05 Uhr die 10. ordentliche Generalversammlung der Genossenschaft Rossberg und begrüsst alle Anwesenden. Anträge sind keine eingegangen, somit entfällt Traktandum 9.

2. Präsenzliste

Laut Präsenzliste sind 122 Genossenschafter 7 Gäste sowie 5 Vorstandsmitglieder anwesend.

3. Wahl der Stimmenzähler
Einstimmig gewählt werden Sigi Portmann, Otto Ritter und Claudia Fehr.

4. Protokoll der GV 2003

Das Protokoll der 9. ordentlichen Generalversammlung wurde allen Genossenschaftern zugestellt. Von Seiten der Versammlung hat es keine Einwände.

Der Präsident verlangt folgende Änderung:
Schindellegi, 21. Juni 2002 ist falsch, richtig ist natürlich 21. Juni 2003
Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

5. Jahresbericht des Präsidenten

Sehr geehrte Genossenschaftlerinnen
Sehr geehrte Genossenschafter und Gäste
Das verflossene Jahr war von den letzten 10 Jahren das Jahr, das den Vorstand am wenigsten forderte. Da wir keine grossen Bautätigkeiten hatten genügten für die Geschäfte 3 Vorstandssitzungen. Wie immer habe ich meinen Jahresbericht in verschiedene Themen aufgeteilt.

Bauetappen

Unser Ziel war es, die Liegenschaft bis zur Jubiläumsgeneralversammlung fertig zu sanieren. Leider konnten wir wegen fehlendem Kapital dieses Ziel nicht erreichen. Wie sie ja alle wissen, haben wir uns zum Ziel gesteckt alle Sanierungen mit Eigenkapital zu finanzieren, eine Erhöhung der Hypothek kommt für den Vorstand auch heute nicht in Frage. Wir wollen keine Schulden schaffen die bei höheren Zinssätzen, die paradiesischen Zustände von Zinsen um die 3% werden schon bald der Vergangenheit angehören, der Genossenschaft Probleme bereiten können.
Dieses Jahr wird der Klärgrubenüberlauf gemäss Auflagen der Baubewilligung in den Bach geleitet, mehr erfahren sie unter Traktandum 10.

Bankschulden

Im letzten Herbst hat die Schwyzer Kantonalbank das Gespräch mit uns gesucht. Leider ist es immer noch so, das Liegenschaften der Gastronomie bei den Banken sehr restriktiv behandelt werden, oder deutlicher gesagt eine sehr schlechte Bonität aufweisen. Ob in der Vergangenheit von unserer Seite allen Verpflichtungen nachgekommen wurde spielt bei der Bewertung gar keine Rolle. Ich wies auch darauf hin, dass die Genossenschaft, obwohl sie in 10 Jahren über 700'000.- Franken aus Eigenkapital investiert hat, immer noch die gleich hohe Verschuldung hat, wie der letzte Eigentümer. Dass die Liegenschaft heute eine Wirtewohnung, eine neue Garage, eine super Küche, eine Heizung, einen Balkon, eine Terrasse, einen Spielplatz, eine Klärgrube, und vieles mehr hat interessierte auch nicht wirklich. Nach anfänglichem Frust einigte ich mich mit Herrn Nauer auf folgendes Vorgehen. Die Bank bewertete an Hand des Restaurantumsatzes die maximale Belehnung. Die Berechnung ergab einen Liegenschaftswert von 866'000.- Franken. Da die Belehnung im 1. Rang 65% des Wertes ist erhalten wir 570'000.- im 1. Rang und die restlichen 10'000.- müssen über 5 Jahre amortisiert werden. Damit wir die Kosten über die nächsten 3 Jahre kennen haben wir für 570000.- eine 3-jährige Festhypothek mit einem Zinssatz von 3.375% abgeschlossen, die restlichen 10000.- müssen zu 3.75% verzinst werden, zusammen mit der Amortisation von 2000.- pro Jahr bleibt die Belastung gleich wie vorher.

Neue Mitglieder 2003

Nachdem in den Jahren 2000 bis 2002 durchschnittlich 14 Neumitglieder eintraten, konnten wir im letzten Jahr, man höre und staune, 41 Neumitglieder begrüssen. Das erstaunliche daran ist, dass fast alle Neumitglieder über ein „simples Tischset“ angeworben wurden, die Druckkosten für diese Aktion lagen bei 2000.- Franken, wovon die Firma Steiner Druck Pfäffikon 1000.- in einen Anteilschein umwandelte, somit lagen die Kosten bei 1000.-.
Der grösste Dank für diesen Erfolg gehört nicht mir, der das Tischset gestaltet hat, nein der Applaus gehört der Wirtefamilie, denn ohne ihre Gastfreundschaft, ohne „Küchenchef-Wisi“, ohne das freundlichen Personal hätten gar nicht so viele Gäste den Weg auf den Rossberg unter die Füsse genommen. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank an Alois & Elisabeth richten und ich hoffe, auch aus Egoismus, dass ich diesen Dank noch viele Jahre wiederholen darf. Wir begrüssen mit einem kräftigen Applaus unsere Neumitglieder und richten unseren Dank gleichzeitig an das gesamte Rossbergteam.

Wegrecht Rossbergstrasse

Im letzten Jahr haben wir der Korporation Wollerau bereits das 2. Mal eine Unterhaltszahlung von Franken 650.-bezahlt. Der Vertrag legt fest, dass wir über das Areal Fuchs weiter über die Rossbergstrasse bis zum Rossberg ein Wegrecht haben. Das Fahrverbot gilt nur am Samstag und Sonntag zwischen 10-17 Uhr!
Am 21. April 2004 hat Herr Fuchs die Zufahrt zur Rossbergstrasse mit einer Baumaschine blockiert, da an diesem Mittwochabend eine Gesellschaft von 50 Personen auf den Rossberg wollte, kam es auf dem Areal Fuchs zu unschönen Szenen. Nachdem mich Elisabeth Fässler informierte und ich mich umgehend zum „Tatort“ begab, konnte ich Herrn Fuchs davon überzeugen, die Baumaschine zu entfernen. Herr Fuchs beteuerte, dass niemand ein Wegrecht über sein Werksareal besitze und wir doch bitte die Sternenstrasse als Zubringer benutzen sollen. Auslöser für seine Reaktion war eine verbale Auseinandersetzung mit einem Bauer der das Areal verschmutzt haben soll. An einem der folgenden Tage habe ich Herrn Menti von der Korporation informiert und ihn gebeten mit Herrn Fuchs das Gespräch zu suchen und ihn über den tatsächlichen Sachverhalt aufzuklären. Ich hoffe mein Lieblingsthema ist damit ein für allemal vom Tisch. Sollte sich herausstellen, dass Herr Dr. Kümin bei der Ausarbeitung des Vertrages „geschummelt“ hat, werden wir das Wegrecht mit der Korporation neu verhandeln.

Pendenzen

Welche Pendenzen haben wir per heute.
Wir müssen weiterhin Neumitglieder werben, damit die restlichen Sanierungen ausgeführt werden können.
Wir müssen dem Pächter noch bessere Rahmenbedingungen schaffen
Wir suchen bis zu 3 Personen für den Vorstand. Melden Sie sich!

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
Juni 2004
Der Präsident

Der Jahresbericht wird mit Applaus verabschiedet!

6. Abnahme der Rechnung
Bilanz und Betriebsrechnung für das Jahr 2003 sowie das Budget 2004 wurde allen Genossenschaftern zugestellt.
Trudy Limacher erläutert die Rechnung 2003. Keine Fragen aus dem Publikum.

Kontrollbericht

Als unabhängige Kontrollstelle Ihrer Genossenschaft haben wir die von der Verwaltung erstellte Jahresrechnung sowie die Geschäftsführung für das am 31. Dezember 2003 abgeschlossene Geschäftsjahr im Sinne der gesetzlichen Vorschriften geprüft. Unsere Prüfung erfolgte nach anerkannten Grundsätzen des Berufsstandes.

Aufgrund unserer Prüfung stellten wir fest, dass

die Bilanz und die Erfolgsrechnung mit der Buchhaltung übereinstimme
die Buchhaltung ordnungsgemäss geführt ist
bei der Darstellung der Vermögenslage und des Geschäftsergebnisses die gesetzlichen Bewertungsgrundsätze sowie die Vorschriften der Statuten eingehalten sind
die Geschäftsführung den Aufgaben entsprechend organisiert und die Voraussetzung für eine gesetzes- und statutenkonforme Geschäftsführung gegeben sind.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.
Schindellegi, April 2004:
Die Kontrollstelle, Heinz Huber und Beatrice Bachmann.

7. Entlastung der Verwaltung

Die Rechnung 2003 wird einstimmig angenommen.

8. Wahlen

Im Vorstand stellen sich Hansruedi Föllmi und Erich Pfeiffer für weitere 2 Jahre zur Verfügung. Sie werden mit einem grossen Applaus gewählt.
Heinz Huber als Rechnungsprüfer muss ebenfalls für eine weitere Amtsperiode von 2 Jahren gewählt werden, auch diese Wahl wird mit Applaus bestätigt.

9. Anträge

Anträge sind keine eingegangen.

10. Bautätigkeit

Der Präsident erläutert:
In diesem Jahr widmen wir uns hauptsächlich dem Abwasserproblem, da ein Bestandteil der Baubewilligung darin bestand, den Überlauf aus der 3-Kammersystem gefasst in den Bach zu leiten, werden diese Arbeiten in diesem Jahr ausgeführt. Die Kosten betragen sfr. 18'000.- +/-15%, als weiteres wird die Mauer unterhalb dem Balkon erneuert, die Kosten hierfür betragen zirka 1500.-! Ansonsten gilt unsere Aufmerksamkeit momentan dem Anwerben von Neumitgliedern. Sobald genügend Geld vorhanden ist, werden der Keller und die WC-Anlagen saniert. Auch zu diesem Thema gibt es keine Wortmeldungen.

11. Diverses
Der Präsident bittet um Wortmeldungen, diese bleiben aus!

Der Präsident führt weiter aus:
Am nächsten Samstag 26. Juni um cirka 14- 15 Uhr fliegen Hansruedi und ich mit der Ju-52 über den Rossberg, wir werden versuchen einige Fotos zu schiessen. Sollte der eine oder andere zu dieser Zeit auf dem Rossberg sein, erleben Sie dieses „Spektakel“ live. Der Flug für 2 Personen wurde uns von der Ju-Air, dessen Direktor Kurt Waldmeier aus Hütten ist geschenkt!

Besuchen Sie unsere Homepage, Neuigkeiten werden publiziert!

Weiter möchten wir uns bei folgenden Leuten bedanken!
- Bei Alois und Elisabeth und ihrem Personal für die Bewirtung
- Bei Marie-Therese & Josef Theiler, sie haben uns die Lautsprecheranlage zur Verfügung gestellt
- Bei der Ju-Air (namentlich Kurt Waldmeier) für die beiden Flugticket
- Bei Ihnen möchten wir uns für ihr Erscheinen bedanken
- Das Nachtessen offeriert dieses Jahr der Präsident

Anschliessend wird Ihnen das Nachtessen serviert, um cirka 19.45 Uhr spielt das
Wadin – Quintett aus Wädenswil cirka 90 Minuten zum Tanz auf!

Termin der nächsten GV; 18. oder 25. Juni 2005!

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen ihnen einen schönen und unterhaltsamen Abend!
Um 18.45 Uhr schliesst der Präsident die 10. ordentliche Generalversammlung.
Schindellegi, 21. Juni 2004