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GV 1999
 

PROTOKOLL ZUR 5. ordentlichen Generalversammlung 1999
GENOSSENSCHAFT ROSSBERG
vom: 19. Juni 1999
Ort: Gasthaus Rossberg

Anwesend: Vorstand
Huber Arthur Präsident
Forrer Urs Vize-Präsident + Kassier
Horat Annemarie Aktuarin
Späni Margrit

Kontrollstelle:
Bachmann Beatrice

weitere Anwesende:
103 Genossenschafter laut Präsenzliste
sowie 14 Nicht-Mitglieder

Entschuldigt:
Götschi Hans Vorstand
Pfeiffer Erich Vorstand
Huber Heinz Kontrollstelle

1. Begrüssung, Genehmigung der Traktandenliste

Der Präsident, Arthur Huber eröffnet um 20.00 Uhr die 5. Generalversammlung der Genossenschaft Rossberg und begrüsst alle Anwesenden. Im speziellen Franz Portmann Statthalter vom Bezirk Höfe, Andreas Beglinger mit Begleitung Vertreter der Gemeinde Freienbach, Josef Kälin mit Begleitung Vertreter der Gemeinde Feusisberg, Albert Radamonti RB Höfe sowie Urs Späni Raiffeisenbank. Ca. 80 Genossenschafter haben sich entschuldigt. Entschuldigen lässt sich Vertreter der kleinen Kammer im Bundeshaus Ständerat Bruno Frick und wünscht der Genossenschaft beste Glückwünsche.

Die Traktandenliste wird ohne Einwand genehmigt.

2. Präsenzliste

Laut Präsenzliste sind 103 Genossenschafter inkl. Vorstand sowie 14 Nicht-Mitglieder anwesend.

3. Wahl der Stimmenzähler

Einstimmig angenommen werden Hansruedi Hiestand, Hermann Meister sowie Ott Ruedi.

4. Protokoll der Generalversammlung 1998

Das Protokoll der 4. GV vom 20. Juni 1998 wurde allen Genossenschaftern inkl. der Einladung zugestellt.

Der Präsident Arthur Huber beantragt folgende Änderung des Protokolls: Unter 1. Begrüssung Bezirksamann Attinger Bruno (Falscher Vorname).

Der Präsident bittet um die Genehmigung des Protokolls, abgefasst von Annemarie Horat.

Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

5. Jahresbericht des Präsidenten:

Liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter

Leider mussten wir im verflossenen Jahr einen Todesfall zur Kenntnis nehmen. Im Vorwinter nahmen wir von unserem Vorstandsmitglied Zeller Otto abschied. Wir verloren ein treues Mitglied er war 1 Jahr im Vorstand der Genossenschaft. Zeller Otto war ein Macher, ob "Strassen" oder Wirten er war mit Leib und Seele engagiert und meistens hat er noch Helfer mitgenommen. Auch heute Abend beim Taxidienst wurde er vermisst. Ich bitte um ein kurze Gedenkminute.

Wettermässig hat das Wirtepaar diese Jahr einiges erlebt. Diverses Holz und Steine wurde vom vielen Regen mitgerissen so war die Rossbergstrasse oberhalb Areal Fuchs ca. für 2 Wochen gesperrt. Einmal mehr mussten wir feststellen, das die Strasse vom Sternen zum Riedbödeli als Fahrstrasse nicht tragbar ist. Das Wetter war sehr oft schlecht. Trotzdem gab es einige bis viele Rossbergbesucher. An einem Herbstwochenende wurde die Strasse vom Wald bis zum Restaurant repariert. In der zweiten Winterhälfte im Januar wurden wir mit grossen Schneemengen überrascht. Doch unser Wirtepaar hat sicht gut behauptet. Die Strasse war immer offen und gut unterhalten. Dies ist sicher ein Zeichen eines guten Wirtes.

Der Vorstand hatte es nicht so streng. Auch dieses Jahr konnten wir mit einer erfreulichen Rechnung abschliessen. Auch unser Wirtepaar gut abgeschlossen.

Betreffend Fahrverbot kamen wir auf keinen grünen Zweig.

Ich habe in meinen Akten gewühlt. In diesen 5 Jahren ist sehr viel gelaufen. Am 7. Juni 1994 fand die Orientierungsversammlung im Vereinshaus statt. Am 1. Juli 1994 war die Gründungsversammlung. In nur 3 Wochen hatten wir 90 Genossenschafter geworben mit einem Kapital von über 100’000.-- Fr. Am 8. Juli 1994 war die Gant im Gasthaus Rossberg. Ich erinnere mich an die Steigerung vor 5 Jahren. Es hatte viele Leute im Gasthaus Rossberg und es war genauso warm wie heute. Nach der gelungenen Steigerung kamen die ersten Überraschungen auf uns zu. Am 30. Juli 1994 starteten wir eine Räumungsaktion inklusive putzen und reinigen. Am Dreiländerschiessen vom 6. und 7. August 1994 wirtete die Genossenschaft in eigener Regie. Viele können sich noch an den Blitzschlag und anschliessendem Brand bei Styger Koni erinnern.

Vom 1. Oktober 1994 bis 31. März 1995 wirtete Brigitte Tschümperlin auf dem Rossberg. Vom Sommer 1995 bis 11.12.95 wirtete Spörri Susi. Frau Spörri war wahrscheinlich nicht die richtige Wirtin für den Rossberg. Aber mit einer Wohnung ohne Heizung war es bestimmt nicht leicht.

Im Winter 95/96 wirtete die Genossenschaft jeweils an den Wochenenden in eigener Regie. Somit konnte der fällige Zins bezahlt werden. Seit 1. Juli 1996 ist Brigitte und Hans Gantner des Wirtepaar auf dem Rossberg.

Ich hatte einen Traum den ich euch erzählen möchte. Mein Traum auf dem Rossberg. Am 11. August 1999 hat es so viele Leute auf dem Rossberg es hat nur so gewimmelt von Leuten. Jede Person hatte eine Tausender Note im Sack. Ich fragte einen Passanten was ist hier los. Dieser antwortete: bald ist die Sonnenfinsternis. Das Magnetfeld wird aufgehoben und alles geht durcheinander. Und wer eine gute Tat vollbringt ist ein Leben lang glücklich.

Mein Wunsch ist: viel und lange freundlich dreinschauen.

6. Abnahme der Rechnung 1998

Bilanz und Betriebsrechnung für das Jahr 1998 sowie das Budget für das Jahr 1999 wurde allen Genossenschaftern aufgelegt. Urs Forrer erläutert: Gewinn per 31.12.98 Fr. 14’185.15

Im Jahr 1998 wurden total 38 neue Anteilscheine gezeichnet. 1999 sind es bis jetzt 8 Anteilscheine.

Alle neu erworbenen Anteilscheine sind Kapital und diese müssen versteuert werden, auch wenn die Genossenschaft Verlust macht.

Treichler Hans möchte wissen wie sich die Hypothekarzinsen zusammensetzten.

Forrer Urs erläutert: der aktuelle Zinssatz beträgt zur Zeit 4.25%. Die Genossenschaft bzw. das Restaurant hat bei der Bank eine schlechte Bonität, deshalb ist der Zinssatz höher als marktüblich. Vor 2 Jahren hat der Vorstand bereits Verhandlungen getätigt. Das Ergebnis der Verhandlungen war, dass alles auf die 1. Hypo genommen wurde und dass man bis 1999 keine Amortisation tätigen müsse. Gemäss Generalversammlung ist die höchste Hypothekarbelastung Fr. 580’000.--.

Treichler Hans meint ein Hypothekarzins von 4% sollte möglich sein.

Kontrollbericht

Als unabhängige Kontrollstelle Ihrer Genossenschaft haben wir die von der Verwaltung erstellte Jahresrechnung sowie die Geschäftsführung für das am 31. Dezember 1998 abgeschlossenen Geschäftsjahr im Sinne der gesetzlichen Vorschriften geprüft. Unsere Prüfung erfolgte nach anerkannten Grundsätzen des Berufsstandes.

Aufgrund unserer Prüfung stellen wir fest, dass:

- die Bilanz und die Betriebsrechnung mit der Buchhaltung übereinstimmen;

- die Buchhaltung ordnungsgemäss geführt ist;

- bei der Darstellung der Vermögenslage und des Geschäftsergebnisses die gesetzlichen Bewertungssätze sowie

die Vorschriften der Statuten eingehalten sind;

- die Geschäftsführung den Aufgaben entsprechend organisiert und die Voraussetzungen für eine gesetzes- und

statutenkonforme Geschäftsführung gegeben sind.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Schindellegi, 9. Juni 1999 Die Kontrollstelle: Heinz Huber, Beatrice Bachmann.

7. Entlastung der Verwaltung

Die Rechnung 1998 wird einstimmig und ohne Gegenmehr angenommen.

Forrer Urs überreicht Beatrice Bachmann und Kälin Susanne je einen Blumenstrauss.

8. Wahlen:

Arthur Huber gibt seinen Rücktritt bekannt. Er möchte einem Mitglied mit mehr Pfiff Platz machen. Sein Vorschlag ist Forrer Urs als neuen Präsidenten zu wählen.

Forrer Urs wird als Präsident für 2 Jahre einstimmig gewählt.

Horat Annemarie, Aktuarin wird für weitere 2 Jahre einstimmig gewählt.

Trudy Limacher wird einstimmig neu für 2 Jahre in den Vorstand gewählt.

Hansruedi Föllmi wird einstimmig neu für 2 Jahre in den Vorstand gewählt.

Kontrollstelle Beatrice Bachmann wird mit Applaus für weitere 2 Jahre bestätigt.

Urs Forrer bedankt sich bei allen Anwesenden für die einstimmige Wahl und für das Vertrauen.

Er verabschiedet Arthur Huber mit einem Gedicht.

9. Aktion Kinderspielplatz

Da es immer schwieriger wird Leute für einen Anteilschein zu gewinnen hatte Zeller Otto die Idee einen Kinderspielplatz-Fonds zu gründen. Ende Dezember 1998 wurden alle Genossenschafter mit dieser Idee angeschrieben. Bereits am 15.1.1999 hatten wir die erfreuliche Mitteilung der Gemeinde Freienbach, dass sie diesen Fonds mit Fr. 2’000.-- unterstützen. Ebensoviel bezahlte die Gemeinde Wollerau sowie der Bezirk Höfe. Herzlichen Dank für diese grosszügige Spenden. Die Elterngruppe Schindellegi-Feusisberg unterstützte den Fond mit Fr. 300.--. Dieser Fond wird weiterhin bestehen, da jeder einen Batzen überweisen kann.

Für den Ausbau des Kinderspielplatzes werden handwerkliche, ideenreiche Personen, Schreiner, Zimmermänner gesucht. Alle Interessenten sollen sich bei Forrer Urs melden.

10. Info Traum 2000

Forrer Urs sagte mein Traum 2000 ist nicht möglich zu erfüllen oder zu erreichen. 1999 wird die Terrasse rund ums Haus angebaut. Das Geländer wird montiert ebenfalls wird eine Treppe von der Terrasse zum Spielplatz montiert. Vom Parkplatz auf die Terrasse wird eine Rampe für Rollstühle oder Kinderwagen gebaut. Anschliessend wird der Kinderspielplatz gestaltet.

Das Flachdach vom Anbau musste total saniert werden. Ebenfalls wurde das Dach am ganzen Haus kontrolliert. Die Dachsanierung am ganzen Haus wird unsere nächste Aufgabe sein, aber zuerst müssen wir ca. Fr. 100’000.-- sparen. Unser Ziel ist es die West und Ostfassaden zu sanieren. Anschliessend wäre die ganze Aussenansicht vom Restaurant repariert und saniert. Mit dem Innausbau müssen wir noch einige Zeit warten, da dieser sehr teuer ist.

11. Verschiedenes

Anträge sind keine eingegangen.

Huber Arthur bedankt sich bei seinen Vorstandmitgliedern für die gute Zusammenarbeit

Besten Dank dem Wirtepaar für ihren Kücheneinsatz.

Huber Arthur wünscht allen gemütliche Stunden auf dem Rossberg, sowie viele freundliche und gemütliche Gesichter.

Besten Dank dem Musikerpaar, Doswald Ursi und Kümin Reto.

Um 21.30 Uhr schliesst Huber Arthur die 5. ordentliche Generalversammlung.

Galgenen, 20. Juli 1999
Die Aktuarin